Ernährung des Pferdes

Die Ernährung des Pferdes spielt eine sehr wichtige Rolle. Die Falsche Ernährung führt häufig zu Erkrankungen.

Bei dem Beitrag geht es um ein gesundes Pferd. Wenn das Pferd sehr jung oder alt ist, krank o.ä. muss die Ernährung natürlich angepasst werden. Bei einer Kolik z. B. sollte man am Besten nicht selber irgendwelche Sachen füttern oder sich Tipps aus dem Internet holen, wenn das Pferd nicht frisst. Besprecht das IMMER mit dem Tierarzt zusammen!

Bei der Ernährung geht es nicht nur um das was ein Pferd frisst sondern auch darum euer Pferd zu kennen und zu beobachten.

Beobachtet also auch regelmäßig den Zahnstatus von eurem Pferd. Ich persönlich finde es auch gut zu wissen wie das Essverhalten bei dem eigenen Pferd ist. Also isst es z. B. sehr schnell usw. Umso besser ihr euer Pferd kennt umso schneller erkennt ihr wenn etwas nicht stimmt.

Kommen wir zur Ernährung. In dem Beitrag Hafer habe ich euch schon einen kleinen Teil erzählt und diejenigen wissen auch, dass ich für Hafer bin. Es kommt dabei immer auf die Menge und die Leistung an.

Hauptsächlich benötigt das Pferd ganz einfach das Heu. Wieviel Heu das Pferd bekommen soll ist häufig ein Streitthema. Manche sagen 24 Stunden sollte das Heu dem Pferd immer zur Verfügung stehen andere sind dagegen.

Eine Pause von 2 Stunden darf meiner Meinung nach schon sein. Außerdem sollte zur Weidezeit den Pferden trotzdem Heu zur Verfügung stehen. Die Pferde sind von der Verdauung eher auf Raufutter ausgelegt.

Sind die Pausen zu lang wird das Pferd dadurch gestresst und wenn es dann wieder Heu fressen kann frisst es oft zu schnell. Außerdem ist die Magensäure von einem Pferd ca. 3x so ätzend wie bei einem Menschen. Daher brauchen Pferde regelmäßig etwas zu fressen.

Das Heu sollte immer 1. Schnitt sein. 2. Schnitt ist genau genommen kein Heu mehr. Achtet beim Heu auf den Geruch das spricht auch dür die Qualität.

Das Heu ist das Grund-/Hauptfutter eines Pferdes.

Sollte euer Pferd Mineralfutter benötigen dann besprecht ihr das am Besten mit eurem Tierarzt (Blutbild). Weniger ist auch da oft mehr. Übertreibt es nicht. Sollten ein paar Werte zu niedrig sein, dann baut es langsam auf und schüttet nicht wahllos Mineralfutter in das Pferd.

Bei meiner Stute war es so, dass sie bei fast allem einen Mangel hatte. Ich habe ihr dann regelmäßig aber in kleinen Mengen das Naturmineral von Agrobs gefüttert. Beim Minalerfutter kann man sich auch streiten. Ich hatte am Anfang ein anderes Mineralfutter. Allerdings hat das meine Stute absolut nicht gefressen – nicht einmal wenn ich es unter einem anderem Futter gemischt habe. Das Mineralfutter von Agrobs frisst sie pur. Und nur so kann es auch was bewirken. Ich füttere das Mineralfutter so ca. 4x/Woche in kleinen Mengen.

Sollte euer Pferd nur z. B. Zinkmangel haben, dann kann man auch nur Zink z. B. als Kur füttern.

Hat euer Pferd also Heu, Mineralfutter wenn nötig und etwas Hafer würde das an sich eigentlich dem Pferd durchaus reichen.

Ich persönlich füttere meinem Pferd nach dem Training aber sehr gerne ein Müsli als Belohnung. Vor allem wenn das Müsli gute Inhaltsstoffe hat. Ich füttere sehr gerne das Müsli von Agrobs. Das AlpenGrün Müsli ohne Getreide. Dazu gebe ich dann auch mein Mineralfutter. Das Müsli bekommt sie 4-5x/Woche. Aber zur Info: kein Muss bei der Pferdefütterung. Solltet ihr auch was füttern wollen achtet vielleicht drauf, dass es in kleinen Mengen gegeben wird. Und das es ohne Zucker und Getreide ist.

Was aber meiner Meinung nach regelmäßig gefüttert werden sollte/kann ist Mash. Mash wird gefüttert bei Verstopfungskoliken und prophylaktisch gegen eine Kolik. Es wirkt sich positiv auf die Verdauung des Pferdes aus. Ich persönlich bin davon absolut überzeugt. Deswegen füttere ich 2-3x in der Woche getreidefreies Mash von Agrobs: AlpenGrün Mash. Dieses Mash ist wie schon erwähnt getreidefrei was mir, persönlich wieder wichtig war.

Als kleinen Zusatz füttere ich immer eines dieser Kräuter dazu.

  1. Kräuter für die Atemwege
  2. Kräuter für den Stoffwechsel
  3. Kräuter für die Bewegung
  4. Kräuter für die Leber (z.B. nach der Wurmkur)
  5. Kräuter für die Nieren (z.B. nach Medikamentengabe o. ä.)
  6. Kräuter für den Magen (bei „nervösem“ Magen)
  7. Hagebutten (stärkt das Immunsystem)

Zudem bekommt mein Pferd Hagebutten und Schwarzkümmelsamen.

Zusammengefasst:

  1. Heu
  2. Wasser (immer!)
  3. Mineralfutter (nach Bedarf)
  4. Kleine Mengen Hafer
  5. Mash (ohne Getreide)

Als Zusatz (also kein muss):

  1. Getreidefreies Müsli nach dem Training
  2. Verschiedene Kräuter
  3. Elektrolyte wenn das Pferd stark geschwitzt hat
  4. Hagebutten für das Immunsystm
  5. Schwarzkümmelsamen

Mehr füttere ich nicht. Das genug würde ich sagen. Ich achte darauf, dass mein Pferd keinen Zucker/Meladdr bekommt, kein Getreide bis auf wenig Hafer.

Am Ende muss jeder selber entscheiden was er seinem Pferd füttert.

Und nicht vergessen: jedes Pferd sollte/muss individuell gefüttert werden. Also wie ich mein Pferd füttere muss nucht auf jedes zutreffen. Aber Wichtig finde ich unter meiner Zusammenfassung den ersten Teil.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag ein wenig helfen.

Eure Manu 💚

P.S. Nicht von Agrobs unterstützt – ich bin nur mit den Produkten sehr zufrieden :).

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